Viele Unternehmen setzen auf ein Double Opt-In Verfahren, obwohl WhatsApp es nicht technisch erzwingt. Das heißt: Nachdem der Kunde z.B. auf einer Website das Häkchen gesetzt hat „Ich möchte WhatsApp-News erhalten“ und seine Nummer hinterlassen hat, schickt das System eine erste WhatsApp-Nachricht, in der um Bestätigung gebeten wird (z.B. „Antworte mit JA, um die Anmeldung abzuschließen“). Wenn der Kunde mit "JA" antwortet, ist die Einwilligung bestätigt. Das mag nach zusätzlichem Schritt klingen, erhöht aber die Rechtssicherheit (Beweis der Einwilligung) und vor allem die Qualität der Abonnenten. Best Practice ist eine solche transparente, freiwillige Bestätigung – damit stellt man sicher, dass wirklich nur interessierte Nutzer ins WhatsApp-Programm kommen. Zudem kann man diesen Moment schon nutzen, um dem Kunden ein gutes Gefühl zu geben: Beispielsweise bedankt sich das Unternehmen, erklärt kurz, was es schicken wird, und fragt evtl. direkt nach Präferenzen (z.B. „Welche Produktkategorien interessieren Dich am meisten?“). Eine Fallstudie von Jack Wolfskin zeigte z.B., dass durch eine solche aktive Einbindung der Kunden im Opt-In-Prozess 90 % der Nutzer den Anmeldeprozess vollständig abschließen – eine extrem hohe Quote, die zeigt, dass Kunden bereit sind, ein Opt-In zu geben, wenn sie den Mehrwert sehen und das Gefühl haben, die Kontrolle zu behalten.